Mit dem Fahrrad von München nach Venedig

Mit dem Fahrrad von München nach Venedig, Radgenuss und Alpenüberquerung bis zur Adria - (c) Alberto Urbani

Im Sommer 2015 war es soweit: Der Radfernweg ‚München Venezia‘ schließt die Lücke der Alpenquerungen für den östlichen Alpenraum. Und verbindet damit Deutschlands südlichste Metropole mit Italiens Lagunen-Perle an der Adria. Dazwischen liegen spektakuläre Landschaftserlebnisse und Alpenkilometer für Genießer auf zwei Rädern.

Der Fahrradreisen Anbieter ‚Feuer und Eis Touristik‘ hat für diese spektakulären Radreise verschieden Pakete für Tourenradfahrer oder Rennradfahrer, für Teilabschnitte oder die Gesamttour, individuell oder als Gruppenreise entwickelt. Auf etwas weniger als 600 km geht es durch drei Länder, drei Klimazonen und alpin-mediterrane Lebenswelten. Von München bis Venedig geht es dabei über Innsbruck, Brennerpass, Eisacktal, Bozen, Pustertal, Cortina d’Ampezzo, Bellunound Treviso. Gefahren wird auf bestehenden Radwegen, wie etwa auf Teilen des Innradwegs. Dazu kommen weitere Radrouten und kleine Nebenstraßen –nicht nur durch mondäne Metropolen wie München, Innsbruck und Venedig. Mit allen Sinnen erlebt und erfahren werden vor allem wunderschöne Tourismusregionen mit romantischen Kleinstädten wie Bad Tölz, Schwaz, Brixen oder Treviso. Zu den herausragenden Naturschönheiten gehören neben dem auch geografischen Routenhöhepunkt, dem UNESCO Weltnaturerbe Dolomiten, etwa Bayerische und Tiroler Seen und Flüsse. Herrliche Bike-Erlebnisse bieten zudem die Seitentäler des Tiroler Wipptals, das von den Dolomiten umrahmte Cadoretal, dazu der Lago di Santa Croce und schließlich die Adria. Dazu locken die Burgen, Schlösser und Ausflugsziele am Wegesrand und ebenso die Dogenpaläste und Kanäle der malerischen Lagunen- und UNESCO Weltkulturerbe-Stadt Venedig.

Unterwegs in fünf unterschiedlichen Rad-Welten
Im ersten dieser jeweils charakteristischen Erlebnis-Abschnitte der alpenübergreifenden Fernradroute ‚München Venezia‘ ist das Element Wasserständiger Begleiter. Während in der bayerischen Metropole München noch die attraktiven Stadtstrände an der wilden Isar locken, ist an den beiden Strecken-Varianten westlich und östlich der Isar dank Biergärten, Ufer-Entspannung bis hin zu Kulturdenkmälern reichlich Abwechslung geboten. Kurz darauf lockender malerisch gelegene Tegernsee, der Sylvensteinspeicher und das Tiroler Meer, der Achensee. Der Naturpark Karwendel wartet mit gleich 350 Quellen auf.

Im Fokus des zweiten Abschnitts -Schatzkiste Tirols–stehen die Tiroler Bergbautradition und die zahlreichen Kultur- und Naturschätze am Wegesrand. Dabei geht es vom Startpunkt Jenbach im Inntal aus über Schwaz, Hall-Wattens und Innsbruck hinauf ins Tiroler Wipptal bis zur Landesgrenze nach Italien. Dazu gehören schöne Erlebnisse wie etwa die Fahrt in der Schmalspurbahn ins Zillertal, ein Besuch der Swarovski-Kristallwelten und der Münze Hall oder der Ausflug in die Wolfsklamm. Vorbei geht es an Innsbruck mit dem legendären Goldenen Dachl, der Kaiserlichen Hochburg und dem modernen, architektonischen Höhepunkt, die Olympiasprungschanze am Bergisel. Das Tiroler Wipptal als natürlicher Übergang von Tirol nach Südtirol hält ganz andere Schätze parat: Links und Rechts des Haupttals bieten unzählige Almen hochkarätige Ausblicke in die umliegenden Bergwelten und kulinarische Höhenpunkte in urigen Hütten.

Gleich hinterm Brennerpass ist Abschnitt drei mit Alpin-mediterranem Lebensgefühlerreicht. Südtirols einzigartige Alpin-Landschaft samt Charme des mediterranen Südens lässtsich in Sterzing und Brixen erleben, aber auch am Kronplatz und in Bruneck mit seinem ‚Messner Mountain Museum‘ Ripa. Immer wieder laden typisch italienische Straßencafés, Eisdielen und Restaurants mit regionalen Spezialitäten zum Verweilen und zu Mußestunden mit südlichem Lebensgefühl ein. Während hoch oben auf den Bergen eindrucksvolle Burgen wie Reifenstein, Franzensfeste oder das Schloss Bruneck thronen, umfangen Besucher in den Tälern, wie etwa im Pustertal liebliche Landschaften mit Wein-und Obstanbau. Im vierten Routenteil steht das UNESCO Weltnaturerbe Dolomitenim Fokus. Per Fahrrad geht es über Cortina d’Ampezzo nach Pieve di Cadore, zum Lago di Santa Croce, nach Belluno. Wer mag, baut einen Abstecher ins Renaissancestädtchen Feltre im Piavetal am Fuße der Feltiner Dolomiten ein. Oder lässt es sich mitten im Weltnaturerbe in der Provinz Belluno samt gleichnamigem Städtchen so richtig gut gehen. Der dazugehörige Nationalpark Belluneser Dolomiten gilt schließlich als absoluter Traum für Wanderer, Bergsteiger, Kletterer, Mountain-und Straßenbiker. Erfrischung bietet der Lago di Santa Croce.Auf der letzten, eben verlaufenden Etappe –Gärten Venedigs & Art Cities–durch die venezianische Ebene, tauchen Radfahrer in das Flair der weltberühmten Lagunenstadt und, wer mag, ins Meer bei Jesolo ein. Auf dem Weg dorthin laden die Orte Vittorio Veneto, Conegliano, Treviso, Fossalta di Piave und Musile di Piave mit der Cantilever-Brücke zu lohnenden Stopps ein. Hier locken nicht nur zahlreiche Hof-und Regionalläden mit leckeren Produkten. Es sind speziell die ‚Gärten des Veneto‘, historische Anlagen samt Villen aus dem 16. und 17. Jahrhundert, die Besucher verzaubern.

Appetit bekommen? Hier finden Sie alle Infos zu den diversen Reisepaketen von ‚Feuer und Eis Touristik‘ zu einer der schönsten Alpenüberquerungen.

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Über den Autor

Jörg Bornmann

Als ich im April 2006 mit Wanderfreak an den Start ging, dachte noch keiner an Blogs. Viele schüttelten nur ungläubig den Kopf, als ich Ihnen von meinem Traum erzählte ein reines Online-Wandermagazin auf den Markt zu bringen, welches eine hohe journalistische Qualität aufweisen kann, eine Qualität, die man bisher nur im Printbereich kannte. Mir war dabei bewusst, dass ich Reisejournalisten und Spezialisten finden musste, die an meine Idee glaubten und ich fand sie.